PrintNews

NEWS

iStock-1094263056lovelyday12
Die Wachstumsstars von heute werden zu den Value-Lieblingen von morgen.

Aktien wachstumsorientierter Unternehmen sind bereits seit einigen Jahren deutlich stärker im Kurs gestiegen als Aktien von vermeintlich günstig bewerteten Substanzunternehmen. Die Kurse von Apple, Amazon, Alphabet und Co. haben in der Corona-Krise eine weitere Steigerung erfahren und zu neuen Allzeithochs geführt. Ursache hierfür ist auch ein Umdenken vieler Value-Investoren, die bislang hoch bewertete Technologiewerte eher mieden. Thomas Bartling, Geschäftsführer CONCEPT Vermögensmanagement, geht näher darauf ein und erklärt das innovative Mischfondskonzept seines CONCEPT Aurelia Global: Growth-Ansatz auf der Aktienseite in Kombination mit edelmetallorientierten Anlagen.

Thomas Bartling, Geschäftsführer CONCEPT Vermögensmanagement
Thomas Bartling, Geschäftsführer CONCEPT Vermögensmanagement
Wenn große deutsche Fondsgesellschaften oder milliardenschwere Fonds, die in ihrem Namen die Anlagephilosophie „Value“ tragen, nun hochgewichtet in ihren Strategien in Microsoft, Apple oder Alphabet investieren, muss das Gründe haben. Ein Value-Investor agiert normalerweise gemäß dem Grundsatz: Kaufe einen Ein-Euro-Wert zum Preis von 50 Cent. Gründe könnten in der Corona-Krise neugewonnene Erkenntnisse sein, beispielsweise, dass sich der Buchwert als ein Kriterium beim Value-Investing, um vom Markt unterbewertete Aktien aufzuspüren, vielleicht nicht mehr eignet, um den Unternehmenswert zu ermitteln. Im Corona-Lockdown müssen auf zuvor werthaltige Positionen im Anlagevermögen hohe Sonderabschreibungen vorgenommen und beispielsweise ganze Flugzeugflotten auf ihren Materialwert abgewertet werden. Es könnte auch die Enttäuschung darüber sein, dass andere Kriterien, wie ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis oder eine hohe Dividendenrendite, in der Pandemie nicht mehr schützen. Inmitten der Krise reduzieren vor allem Substanzwerte aus den Sektoren Automobile, Chemie, Energie schnell und drastisch ihre Gewinnerwartungen und kappen ihre Dividendenzahlungen. Der intrinsische Unternehmenswert, also der Value, löst sich in den Bewertungsmodellen von Investoren teilweise in Luft auf, weil sich unter veränderten Rahmenbedingungen die Summe der zukünftig zu erwartenden Cashflows deutlich reduziert.


Gleichzeitig aber gelingt es den großen Technologiekonzernen, ihre Marktanteile auszubauen und bereits vor Jahren eingeleitete globale gesellschaftliche Veränderungen (E-Commerce, bargeldlos bezahlen, Inhalte streamen, in sozialen Medien kommunizieren) zu einem vorläufigen Höhepunkt zu bringen. Amazon konnte beispielsweise seinen Umsatz im zweiten Quartal 2020 um über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Der Aktienkurs von Amazon explodierte per 30. September dieses Jahres und stieg um über 70 Prozent.

Thomas BartlingConceptDas Investment
Die Kombination aus Growth-Ansatz auf der Aktienseite und edelmetallorientierten Anlagen liefert ein innovatives Mischfondskonzept mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil.
Thomas Bartling, Geschäftsführer CONCEPT Vermögensmanagement
Wenn große deutsche Fondsgesellschaften oder milliardenschwere Fonds, die in ihrem Namen die Anlagephilosophie „Value“ tragen, nun hochgewichtet in ihren Strategien in Microsoft, Apple oder Alphabet investieren, muss das Gründe haben. Ein Value-Investor agiert normalerweise gemäß dem Grundsatz: Kaufe einen Ein-Euro-Wert zum Preis von 50 Cent. Gründe könnten in der Corona-Krise neugewonnene Erkenntnisse sein, beispielsweise, dass sich der Buchwert als ein Kriterium beim Value-Investing, um vom Markt unterbewertete Aktien aufzuspüren, vielleicht nicht mehr eignet, um den Unternehmenswert zu ermitteln. Im Corona-Lockdown müssen auf zuvor werthaltige Positionen im Anlagevermögen hohe Sonderabschreibungen vorgenommen und beispielsweise ganze Flugzeugflotten auf ihren Materialwert abgewertet werden. Es könnte auch die Enttäuschung darüber sein, dass andere Kriterien, wie ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis oder eine hohe Dividendenrendite, in der Pandemie nicht mehr schützen. Inmitten der Krise reduzieren vor allem Substanzwerte aus den Sektoren Automobile, Chemie, Energie schnell und drastisch ihre Gewinnerwartungen und kappen ihre Dividendenzahlungen. Der intrinsische Unternehmenswert, also der Value, löst sich in den Bewertungsmodellen von Investoren teilweise in Luft auf, weil sich unter veränderten Rahmenbedingungen die Summe der zukünftig zu erwartenden Cashflows deutlich reduziert.


Gleichzeitig aber gelingt es den großen Technologiekonzernen, ihre Marktanteile auszubauen und bereits vor Jahren eingeleitete globale gesellschaftliche Veränderungen (E-Commerce, bargeldlos bezahlen, Inhalte streamen, in sozialen Medien kommunizieren) zu einem vorläufigen Höhepunkt zu bringen. Amazon konnte beispielsweise seinen Umsatz im zweiten Quartal 2020 um über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Der Aktienkurs von Amazon explodierte per 30. September dieses Jahres und stieg um über 70 Prozent.

Thomas BartlingConceptDas Investment
Die Kombination aus Growth-Ansatz auf der Aktienseite und edelmetallorientierten Anlagen liefert ein innovatives Mischfondskonzept mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil.
Thomas Bartling, Geschäftsführer CONCEPT Vermögensmanagement
Wie setzt das Fondsmanagement die Überlegenheit von Wachstumsaktien strategisch im CONCEPT Aurelia Global (ISIN DE000A0Q8A07) um?


Eine Eigenschaft, die Value-Investoren an Substanzaktien schätzen, ist Widerstandskraft bei Konsolidierungen in turbulenten Börsenzeiten.  Diese entspricht in etwa der Eigenschaft, die seit Jahrzehnten eine Anlage in Gold liefert: Wertstabilität und langfristiger Schutz gegen Kaufkraftverlust. Im Umfeld von Nullzinsniveau und Geldmengenausweitung ist daher ein Goldinvestment, zum Beispiel ein ETF, von mindestens zehn Prozent ein Basisbaustein im Fondsportfolio. Als Schwerpunkt sucht das Fondsmanagement aber wachstumsstarke Unternehmen aus dem Technologie- und Konsumsektor. Diese findet es auch in der Corona-Krise vorzugsweise bei US-amerikanischen Software- und Dienstleistungsunternehmen der zweiten und dritten Reihe. Neben überzeugendem Umsatzwachstum achten wir dabei auf eine sich stetig verbessernde operative Marge und eine ausgewogene Relation zwischen Unternehmenswert und Jahresumsatz. So liefert die Kombination aus Growth-Ansatz auf der Aktienseite und edelmetallorientierten Anlagen ein innovatives Mischfondskonzept mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil.

To top