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Eine Energiewende ohne Rohstoffe? – „Das wird nicht funktionieren!“
Erscheinungsdatum:
28. September 2021
Windräder, Solaranlagen und Elektroautos: Die Energiewende ist in vollem Gange, wird von nahezu allen politischen Parteien unterstützt und spielte dieses Jahr auch bei der Bundestagswahl eine zentrale Rolle. Aber wie funktioniert die Energiewende ohne Rohstoffe? Der Rohstoffexperte Dr. Joachim Berlenbach und die ESG-Beauftragte Dr. Pereshia Berlenbach von Earth Resource Investments (ERI) erklären im Gespräch mit ChampionsNews, warum Rohstoffen wie Kupfer und Silber eine zentrale Rolle bei der Energiewende zukommt und wie sie den Earth Sustainable Resources Fund mit ESG-Ansatz aufstellen.
Kann diese Energiewende ohne die entsprechenden Rohstoffe wie Kupfer oder Silber gelingen? „Das wird nicht funktionieren. Denn wir benötigen mehr Rohstoffe für die globale Energiewende als bei den aktuellen Rohstoffpreisen wirtschaftlich abgebaut werden können. Beispielsweise kann man sich ausrechnen, dass in den kommenden 30 Jahren mehr Kupfer benötigt wird als in der gesamten Menschheitsgeschichte bisher“, sagt Joachim Berlenbach, Gründer und CIO von Earth Resource Investments (ERI) und Fondsberater des Earth Sustainable Resources Fund (ISINs DE000A2PMW29 (AK EUR R), DE000A2PMW37 (AK EUR I)).
Diese Einschätzung zeigt sich auch im Portfolio des Earth Sustainable Resources Fund: Derzeit sind 28 Prozent des Fondsvermögens in erneuerbaren Energien, acht Prozent in Silber und sogar rund 38 Prozent in Industriemetalle wie Kupfer oder Nickel investiert (Stand: 27.09.2021). Vor allem die Allokation von Industriemetallen ist seit Auflage des Fonds historisch hoch. Joachim Berlenbach erklärt: „Wir sehen ein großes Momentum für Industriemetalle wie Kupfer, Kobalt, Zink und Nickel. Unter anderem getrieben durch China, sehen wir bei fast allen Industriemetallen eine hohe Nachfrage bei einer gleichzeitig sinkenden Produktion und global fallenden Erzgehalten in den Lagerstätten. Zusätzlich liegen viele der potenziellen Projekte in geopolitisch risikoreichen Ländern wie Peru, dem Kongo oder Indonesien. Langfristig kommt hinzu, dass sich die Nachfrage nach diesen Industriemetallen aufgrund der Energiewende und des steigenden Bedarfs für Solaranlagen und Windkraftwerke erhöhen wird. Steigende Investitionen in die Infrastruktur spielen hier auch eine große Rolle.“
Ohne Rohstoffe kein Bau von Windrädern und Solaranlagen
Der Investmentansatz des Earth Sustainable Resources Fund konzentriert sich nicht auf ein einzelnes Nachhaltigkeitsthema, wie beispielsweise die Reduzierung von Kohlenstoffemissionen, sondern setzt einen umfassenden ESG-Ansatz bei der Titelselektion um. Die Strategie priorisiert also nicht einen Aspekt der Nachhaltigkeit und schließt andere aus. Vielmehr sieht ERI einen holistischen Ansatz als vollständiger und relevanter für die Bergbauindustrie an, der zudem alle Stakeholder einschließt. „Hierbei ist der Track Record der Firmen wichtig, das heißt die Firmen müssen zeigen können, dass sie kein Greenwashing betreiben, sondern die avisierte ESG-Strategie über mehrere Jahre erfolgreich umgesetzt worden ist“, sagt Joachim Berlenbach.
Was bedeutet das konkret für das Portfolio? Zum einen werden unterbewertete Unternehmen, die positives Anlagepotenzial vorweisen, identifiziert und umfassend parallel nach fundamentalen Kennzahlen und ESG-Kriterien analysiert. Des Weiteren werden im persönlichen, intensiven Austausch mit den Bergbauunternehmen die Resultate der ESG-Analyse diskutiert und bei deren Management wichtige Impulse für nachhaltige Veränderungen gesetzt.
Auf dem Weg in eine nachhaltige Welt müssen daher Bergbau und Rohstofferzeugung als Teile der Energiewende erkannt und akzeptiert werden. Dafür wollen Joachim und Pereshia Berlenbach mit ihren Fonds einen Beitrag leisten und einen Mehrwert schaffen. Denn Nachhaltigkeit muss mit Rohstoffen und Minenunternehmen kombiniert werden, da es ohne die kritisch notwendigen Metalle und Rohstoffe keine Energiewende geben wird.
Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache finden Sie auf www.universal-investment.com/media/document/Anlegerrechte. Zudem weisen wir darauf hin, dass Universal Investment bei Fonds für die sie als Verwaltungsgesellschaft Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteile in anderen EU-Mitgliedstaaten getroffen hat, beschließen kann, diese gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU, insbesondere also mit Abgabe eines Pauschalangebots zum Rückkauf oder zur Rücknahme sämtlicher entsprechender Anteile, die von Anlegern in dem entsprechenden Mitgliedstaat gehalten werden, aufzuheben.