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Aktive Mischung für stabile Erträge
Erscheinungsdatum:
03. November 2023
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Der Firmenname PRISMA Investment trifft den Kern: Wie durch ein Prisma betrachten Andreas Rachor und sein Team das ganze Spektrum relevanter Informationen. Diese nutzen sie bei ihrer Analyse für die top-down-gesteuerte Allokation. Für die nächsten Jahre hält Andreas Rachor, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von PRISMA Investment, Mischfonds für besonders geeignet, um Kapitalerhalt und attraktive Zielrenditen miteinander zu verbinden.
„Wir wollen Drawdowns möglichst niedrig halten und gleichzeitig attraktive Renditen erwirtschaften", sagt Andreas Rachor. Der Erfolg gibt ihm Recht (frühere Wertentwicklungen lassen nicht auf zukünftige Renditen schließen): Der Fonds erzielte in den letzten 5 Jahren eine Performance von durchschnittlich +1,7 Prozent pro Jahr. Die Jahresrenditen des Prisma Aktiv UI (ISIN DE000A1W9A85 AK I) lagen 2018 bei -4,2 Prozent und in den Jahren 2019 bei über +8,8 Prozent, 2020 +8,2 Prozent und im Jahr 2021 bei über +5 Prozent. Doch immer gilt das Motto „safety first" – auch im Sinne der konservativen Fondskundschaft. Selbst im Jahr 2022, dem für Mischfonds herausforderndsten Jahr seit langem, konnte der Prisma Aktiv UI den Drawdown auf -7,8 Prozent begrenzen. Die Herausforderung lag darin, dass sowohl die Aktien- als auch die Anleihenmärkte gleichzeitig Kursverluste gebracht haben, was sehr selten der Fall ist.
Nach Auffassung von Andreas Rachor beruht der Erfolg auf dem zweistufigen Investmentansatz: „Wir sind ein aktiv und qualitativ denkender Manager (Fondsberater), der die Asset-Allokation möglichst risikobewusst ausrichtet." Falls der Fonds mit einer hohen Aktienquote einmal zu offensiv aufgestellt sein sollte, sorgt ein quantitatives Tool mit Stop-Kursen für eine Reduzierung der Aktienquote. Auch Bottom-up-Überlegungen nehmen einen großen Raum ein: Für die Titelauswahl schauen sich fünf Portfolio Manager (Fondsberater) mit langjähriger Erfahrung rund 400 Unternehmen jährlich an. Die Grundausrichtung des Fonds wird allerdings top-down bestimmt.
Das Weltbild des Portfolio Managements prägt die Allokation auf dreierlei Weise: Am wichtigsten ist die langfristige Wertschöpfung in der Realwirtschaft, wie sie sich in Frühindikatoren und Unternehmensgewinnen niederschlägt. Eher mittelfristig wirkt der zweite Faktor, die Geld- und Fiskalpolitik. Rachors Team analysiert monetäre Aggregate und Zinsstrukturkurven, um Auswirkungen auf die Kapitalmärkte früh zu erkennen. Markttechnik, als dritter Faktor, spielt Andreas Rachor zufolge vor allem kurzfristig eine Rolle: „Wir schauen uns Sentiment und Positionierung der Marktteilnehmer sowie Volatilität an, um antizyklisch handeln zu können.“
Ampelsystem als Navigator
Die Erkenntnisse der Prisma-Experten finden Eingang in ein Ampelsystem für die großen Anlageregionen. Nach drei bis sechs Monaten wird meist quartalsweise nachjustiert. „In diesem Jahr waren wir top-down für die USA skeptisch, dadurch haben wir etwas Performance verpasst", räumt Andreas Rachor ein. Er bleibt dennoch diszipliniert und vertraut seinem Handwerkszeug. „Schlimmer als versäumte Rendite wären Verluste im Falle eines Abschwungs, und wir sehen die USA nach wie vor im Vorfeld einer Rezession.“
Die wichtigste Allokationsänderung in diesem Jahr betraf festverzinsliche Wertpapiere: Ihr Anteil im Fonds verdoppelte sich von 30 auf 60 Prozent (Stand: 31.10.2023), vor allem angelegt in Staatsanleihen. „Mit traditionellen Staatsanleihen kann man wieder Erträge erwirtschaften, und sie bilden einen Risikopuffer, wenn die Aktienmärkte schwächeln“, erklärt Andreas Rachor . Eine Rezession könnte nach der PRISMA-Analyse im zweiten Halbjahr dieses Jahres oder auch erst Anfang 2024 auf die Kurse drücken. Hierbei helfe es sehr, wenn man zwischen den Anlageklassen und Anlageregionen umschichten kann. „Deshalb sind Mischfonds für die nächsten Jahre auch besonders gut geeignet“, sagt Andreas Rachor. Jährlich vier bis sechs Prozent Rendite könnten bei Mischfonds in den nächsten Jahren möglich sein, bei einem überschaubaren Rückschlagrisiko, wenn die Allokation stimmt.
PRISMA-ESG-Ansatz
Beim Thema Nachhaltigkeit setzt der Prisma Aktiv UI auf einen zweistufigen Ansatz. Zunächst werden per ESG-Negativkatalog problematische Branchen ausgeschlossen, im zweiten Schritt wird auf gute Unternehmensführung geachtet. „Wir sind dabei pragmatisch und fühlen uns als ‚hellgrüner‘ Artikel-8-Fonds sehr gut aufgestellt“, resümiert Andreas Rachor.
Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache finden Sie auf www.universal-investment.com/de/unternehmen/compliance/anlegerrechte. Zudem weisen wir darauf hin, dass Universal Investment bei Fonds für die sie als Verwaltungsgesellschaft Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteile in EU-Mitgliedstaaten getroffen hat, beschließen kann, diese gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU, insbesondere also mit Abgabe eines Pauschalangebots zum Rückkauf oder zur Rücknahme sämtlicher entsprechender Anteile, die von Anlegern in dem entsprechenden Mitgliedstaat gehalten werden, aufzuheben.