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Der Erfolg liegt in der Stiftungsfondsfamilie
Erscheinungsdatum:
29. September 2021
Aktives, substanzorientiertes und nachhaltiges Fondsmanagement als Basis für Vermögenswachstum: Hierauf baut die Privatbank, die Teil des europäischen Privatbankenverbunds Quintet Private Bank ist, beim Management der Merck Finck Stiftungsfondsfamilie. Was das konkret heißt, welcher Investmentprozess dahintersteckt, welche Rolle Nachhaltigkeit bei den Anlageentscheidungen spielt und auch über die Herausforderungen der Corona-Pandemie, darüber spricht Marc Decker, Verantwortlicher für die Merck Finck Stiftungsfondsfamilie, im Interview. Er geht hierbei unter anderem auch auf das „Flaggschiff“ des Hauses, den Merck Finck Stiftungsfonds UI, ein.
Ein wesentlicher Grund für den Erfolg des Fonds liegt darin, dass wir bewusst auf die enge Anbindung an eine Benchmark verzichten. Mit unserem aktiven Ansatz können wir taktisch flexibel agieren, um für unsere Investoren Chancen zu nutzen oder Risiken zu minimieren. Dieser aktive Ansatz unterscheidet den Merck Finck Stiftungsfonds UI, aber auch die ganze Stiftungsfondsfamilie unseres Hauses, deutlich von modellbasierten Absolute-Return-Strategien. Auch die insgesamt globale Ausrichtung ermöglicht es, die ganze Klaviatur des Kapitalmarktes zu spielen und Risiken aktiv zu managen.
Neben dem konservativ ausgerichteten „Flaggschiff“ verantworten Sie den Merck Finck Stiftungsfonds Balanced UI (ISIN DE000A1C5D88; max. 60 Prozent Aktienanlagen) sowie den Merck Finck Stiftungsfonds Dynamic UI (ISIN DE000A2PMXU7; max. 100 Prozent Aktienanlagen), der seit Oktober 2019 die Stiftungsfondspalette komplettiert. Welcher Investmentprozess kommt in Ihrer Stiftungsfondsfamilie zum Einsatz?
Das Management der Fonds basiert auf einem klaren und sehr gut strukturierten Investmentprozess. Hier kombinieren wir unser gesamtwirtschaftliches Bild (Top-down) mit einer fundamental ausgerichteten Einzeltitelauswahl (Bottom-up). In den Fonds kombinieren wir die Themen Substanz und Qualität sowie Nachhaltigkeit und Transparenz. Durch die Kombination unterschiedlicher Anlageklassen und -märkte soll eine angemessene und stetige Wertentwicklung erzielt werden. Der in den Stiftungsfonds umgesetzte Investmentprozess kommt auch in unserer individuellen Vermögensverwaltung zum Einsatz.
Merck Finck begleitet als Privatbank komplexe Vermögen von Privatkunden, mittelständischen Unternehmen sowie Institutionen wie Kirchen und Stiftungen. Dabei ist Merck Finck Teil der Quintet Private Bank, die in sieben europäischen Ländern vertreten ist und rund 80 Milliarden Euro verwaltet. Inwiefern hat dies Auswirkungen auf den beschriebenen Investmentprozess und Ihre Anlageentscheidungen?
Bei Quintet bündeln wir unsere Expertise in Bezug auf alle kapitalmarktrelevanten Themen. Diese Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ermöglicht es uns, auf ein sehr breites und tiefes Fachwissen für makroökonomische Zusammenhänge zurückzugreifen und es in unsere Anlageentscheidungen einfließen zu lassen. Darüber hinaus ist die strategische und taktische Asset-Allokation bei Quintet ein großer Impulsgeber für unsere Anlageentscheidungen.
Die Corona-Pandemie hat die Welt und die Weltwirtschaft seit eineinhalb Jahren fest im Griff. Das Management von Risiken hat in allen Lebensbereichen an Bedeutung gewonnen. Sie steuern Ihre Stiftungsfondsfamilie erfolgreich durch diese Krise. Welche Rolle spielt hierbei ein aktives Risikomanagement?
Um die Risiken der Einzelpositionen nicht nur im Portfoliokontext zu managen, sondern auch auf die jeweilige Risikobereitschaft unserer Anleger eingehen zu können, haben wir unsere Stiftungsfondsfamilie entsprechend aufgesetzt: Je nach individuellen Wünschen können unsere Anleger aus drei Fonds mit exakt gleicher Anlagestrategie, aber unterschiedlichen Risikoparametern auswählen. So haben wir Lösungen für konservative, aber auch für risikobereitere Kunden und Investoren.
Nachhaltigkeit ist mittlerweile für viele Anleger ein zentrales Thema bei der Vermögensanlage. Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit für Sie beim Management der Merck Finck Stiftungsfondsfamilie?
Für uns ist das Thema Nachhaltigkeit schon lange gesetzt. Wir berücksichtigen beispielsweise unternehmensweit grundlegende Ausschlusskriterien, wie kontroverse Waffen und UN-Sanktionen. In unserem Investmentprozess haben wir darüber hinaus ein sogenanntes ESG-Scoring (Environmental, Social, Governance) implementiert, das auch im Rahmen von Transparenz dem Thema Nachhaltigkeit noch mehr Gewicht verleiht. Damit entsprechen wir übrigens auch den Kriterien des „Forum für Nachhaltige Geldanlagen e.V.“, was uns seit Oktober 2018 durch das Europäische Transparenz-Logo für Nachhaltigkeitsfonds bestätigt wird.
Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache finden Sie auf www.universal-investment.com/media/document/Anlegerrechte. Zudem weisen wir darauf hin, dass Universal Investment bei Fonds für die sie als Verwaltungsgesellschaft Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteile in anderen EU-Mitgliedstaaten getroffen hat, beschließen kann, diese gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU, insbesondere also mit Abgabe eines Pauschalangebots zum Rückkauf oder zur Rücknahme sämtlicher entsprechender Anteile, die von Anlegern in dem entsprechenden Mitgliedstaat gehalten werden, aufzuheben.