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KI-Hype versus Inflationsrisiken: Sicher durch herausfordernde Aktienmärkte
Erscheinungsdatum:
22. Juni 2026
Die amerikanischen Indizes, allen voran der NASDAQ, eilen von Höchststand zu Höchststand. Treiber ist das Thema KI, das die Fantasien der Anleger in immer neue Höhen katapultiert. Im Gegensatz dazu herrschen Ängste vor weiter steigenden Inflationsraten aufgrund der Krise im Nahen Osten. Damit verbunden sind Ängste vor Zinserhöhungen durch die EZB und der FED.
Jeder Marktteilnehmer, der bereits deutlich länger als 25 Jahre an den Kapitalmärkten tätig ist, wird immer stärker zurückerinnert an die Zeit der „Dot-Com-Blase“, Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre. Die Kursbewegungen der Aktien, die in Verbindung mit dem Thema KI stehen, zeigen steil nach oben.
Wahrscheinlich wird es so sein, dass Unternehmen mit guten KI-Lösungen besser und effizienter werden und andere Wettbewerber aus dem Markt drängen werden. Der Markt insgesamt wird sich eher nicht wesentlich vergrößern und Preisanhebungen sind auch nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Es könnte ein stärkerer Wettbewerb durch die gehobenen Effizienzen entstehen und damit fallende Preise bei gleichbleibenden oder gar niedrigeren Margen.
Sofern also die investierten Milliarden nicht durch erwartete Cashflows wieder hereinkommen sollten, könnte es schnell zu großen Enttäuschungen kommen. In dem Fall könnte es zu starken Aktienkurseinbrüchen im Tech-Sektor kommen. Mit der Begründung, dass Unternehmen durch KI künftig Software leicht selbst entwickeln könnten und deshalb Softwareunternehmen obsolet werden, konnte man vor kurzem bei den bekannten Software-Unternehmen wie SAP, ServiceNow, Salesforce, et cetera Kurseinbrüche von etwa 50 Prozent erleben. In den Jahren 2000 bis 2003 waren Kurseinbrüche von bis zu 90 Prozent nicht selten, auch wenn damals der Optimismus noch höher war als jetzt.
Als Anleger sollte man nicht den massiv gestiegenen Aktienkursen hinterherlaufen, sondern einen kühlen Kopf bewahren. Eine breite Diversifikation in den unterschiedlichsten Branchen und Ländern ist und bleibt unabdingbar, um möglichen großen Enttäuschungen vorzubeugen. Sektoren, wie Konsum, Health-Care, potenziell „langweilige“ Versorger und Minengesellschaften darf man nicht vernachlässigen, wenn man ein ausgewogenes Portfolio aufbauen möchte. Diese Strategie bildet beispielsweise der FV Global Equities - Anteilklasse R ( DE000A3D9G85) ab. Der Fonds erzielte mit überschaubarer Volatilität und Risiko eine beeindruckende Performance seit der Auflage vor 3 Jahren.
Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache finden Sie auf https://www.universal-investment.com/de/Unternehmen/Compliance/Anlegerrechte. Zudem weisen wir darauf hin, dass Universal Investment bei Fonds für die sie als Verwaltungsgesellschaft Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteile in anderen EU-Mitgliedstaaten getroffen hat, beschließen kann, diese gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU, insbesondere also mit Abgabe eines Pauschalangebots zum Rückkauf oder zur Rücknahme sämtlicher entsprechender Anteile, die von Anlegern in dem entsprechenden Mitgliedstaat gehalten werden, aufzuheben.