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KI-Hype versus Inflationsrisiken: Sicher durch herausfordernde Aktienmärkte

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Erscheinungsdatum:

22. Juni 2026

FV Frankfurter Vermögen KI-Hype
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Die amerikanischen Indizes, allen voran der NASDAQ, eilen von Höchststand zu Höchststand. Treiber ist das Thema KI, das die Fantasien der Anleger in immer neue Höhen katapultiert. Im Gegensatz dazu herrschen Ängste vor weiter steigenden Inflationsraten aufgrund der Krise im Nahen Osten. Damit verbunden sind Ängste vor Zinserhöhungen durch die EZB und der FED.

Jeder Marktteilnehmer, der bereits deutlich länger als 25 Jahre an den Kapitalmärkten tätig ist, wird immer stärker zurückerinnert an die Zeit der „Dot-Com-Blase“, Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre. Die Kursbewegungen der Aktien, die in Verbindung mit dem Thema KI stehen, zeigen steil nach oben.

Uwe Eilers FV Frankfurter Vermögen
Uwe Eilers, Vorstand, FV Frankfurter Vermögen
Begründet wird dies mit den möglicherweise immensen Wachstumsraten in den kommenden Jahren. Die großen Unternehmen investieren zig hundert Milliarden Euro und Dollars, egal ob Amazon, Alphabet, Meta oder Space-X. Jede Firma überbietet den Wettbewerb mit Investitionsankündigungen. Ob diese massiven Investitionen sich jemals rechnen werden, ist schwer zu beurteilen. Viele Firmen werden durch den Einsatz von KI sicherlich effizienter produzieren, als Dienstleister schneller sein und bessere Produkte entwickeln. Fakt ist allerdings, dass Cashflows letztendlich durch die Verbraucher über den Konsum wieder in die Firmen kommen müssen, damit sich die Investitionen rechnen. Nun ist zu hinterfragen, ob die Konsumenten künftig tatsächlich mehr Geld für ihre Produkte und Dienstleistungen ausgeben können. Hier ist der Knackpunkt: Wo soll das Geld herkommen? Schließlich sind die Verbraucher schon jetzt von hohen Inflationsraten gebeutelt, angetrieben durch hohe Energiekosten, die wiederum auch den Transport und damit alle anderen Güter des täglichen Lebens verteuern. Somit könnten die Verbraucher eher weniger Geld als mehr zur Verfügung haben. Einhergehend mit der höheren Inflation könnten die Notenbanken zudem die Zinsen erhöhen, was den Konsum eher weiter einschränken könnte, da auch Immobilien- und Konsumkredite sich verteuern würden.

Wahrscheinlich wird es so sein, dass Unternehmen mit guten KI-Lösungen besser und effizienter werden und andere Wettbewerber aus dem Markt drängen werden. Der Markt insgesamt wird sich eher nicht wesentlich vergrößern und Preisanhebungen sind auch nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Es könnte ein stärkerer Wettbewerb durch die gehobenen Effizienzen entstehen und damit fallende Preise bei gleichbleibenden oder gar niedrigeren Margen.

Sofern also die investierten Milliarden nicht durch erwartete Cashflows wieder hereinkommen sollten, könnte es schnell zu großen Enttäuschungen kommen. In dem Fall könnte es zu starken Aktienkurseinbrüchen im Tech-Sektor kommen. Mit der Begründung, dass Unternehmen durch KI künftig Software leicht selbst entwickeln könnten und deshalb Softwareunternehmen obsolet werden, konnte man vor kurzem bei den bekannten Software-Unternehmen wie SAP, ServiceNow, Salesforce, et cetera Kurseinbrüche von etwa 50 Prozent erleben. In den Jahren 2000 bis 2003 waren Kurseinbrüche von bis zu 90 Prozent nicht selten, auch wenn damals der Optimismus noch höher war als jetzt.

Als Anleger sollte man nicht den massiv gestiegenen Aktienkursen hinterherlaufen, sondern einen kühlen Kopf bewahren. Eine breite Diversifikation in den unterschiedlichsten Branchen und Ländern ist und bleibt unabdingbar, um möglichen großen Enttäuschungen vorzubeugen. Sektoren, wie Konsum, Health-Care, potenziell „langweilige“ Versorger und Minengesellschaften darf man nicht vernachlässigen, wenn man ein ausgewogenes Portfolio aufbauen möchte. Diese Strategie bildet beispielsweise der FV Global Equities - Anteilklasse R ( DE000A3D9G85) ab. Der Fonds erzielte mit überschaubarer Volatilität und Risiko eine beeindruckende Performance seit der Auflage vor 3 Jahren.

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©2026. Alle Rechte vorbehalten. Diese Publikation stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches dar. Anlageentscheidungen sollten nur auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsunterlagen (das Basisinformationsblatt, Verkaufsprospekt, Jahres- und Halbjahresberichte) getroffen werden, die die allein maßgeblichen Vertragsbedingungen enthalten. Historische Wertentwicklungen sind keine Garantie für eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft. Diese ist nicht prognostizierbar. Alleinige Grundlage für den Anteilerwerb sind die Verkaufsunterlagen zu den jeweiligen Investmentvermögen, die kostenlos in deutscher Sprache bei Universal Investment sowie im Internet unter https://www.universal-investment.com erhältlich sind.

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