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Deutsche Aktien im Fokus: Chancen und Strategien für Investoren

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Erscheinungsdatum:

16. Juni 2025

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Trotz des langjährigen Gegenwinds für das Value Investing hat die Frankfurt Performance Management AG (FPM) mit ihrem Investmentstil in der Vergangenheit äußerst positive Renditen erzielt. Auch in diesem Jahr übertrifft die Performance der Fonds mit 27 Prozent per Ende Mai den DAX, der bislang eine year-to-date-Rendite von 20 Prozent verzeichnet. Diese herausragenden  Ergebnisse wurden auch bei den jüngsten

Preisverleihungen und Auszeichnungen gewürdigt: Beide Stockpicker Funds erhielten jeweils für die Tranchen Retail und Institutional vier Sterne von Morningstar. Zudem wurde der Stockpicker Germany Small/Mid Cap mit dem Deutschen Fondspreis sowie den Lipper Awards in den Kategorien „Drei Jahre“ und „Fünf Jahre“ ausgezeichnet.

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v. l. n. r. Martin Wirth und Raik Hoffmann, Frankfurt Performance Management
ChampionsNews: Herr Wirth, angesichts der positiven Entwicklung des FPM Funds Stockpicker Germany seit Jahresbeginn: Welche Titel haben sich besonders hervorgetan?

Martin Wirth: An erster Stelle sind Banken und Versicherungen zu nennen. Während Banken in einem sich normalisierenden Zinsumfeld endlich wieder ihre Kapitalkosten erwirtschaften können, umfasst das Portfolio darüber hinaus eine breite Auswahl klassischer „Value“-Aktien wie K+S, Heidelberger Druck, Fresenius sowie die Aktien der börsennotierten United Internet-Gesellschaften, die Ende 2024 bemerkenswert niedrig bewertet waren.

Zudem sticht erneut Rheinmetall hervor. Obwohl die Bewertung mittlerweile nicht mehr den klassischen Value-Kriterien entspricht, profitiert die Aktie erheblich vom sogenannten „Sputnik-Moment“ – einem Ereignis, das Europa alarmiert hat und die Defizite in der Verteidigungsfähigkeit offenlegt. Nur wenige Unternehmen sind in der Lage, diese Situation kurzfristig und effizient zu verbessern. Daher sollte die Bewertung der Rheinmetall-Aktie nicht nur anhand der aktuell sichtbaren Kennzahlen erfolgen, sondern auch unter Berücksichtigung der zahlreichen strategischen Optionen, die dem Unternehmen in den kommenden Jahren offenstehen.

Abgesehen davon bleiben viele Aktien weiterhin auf einem niedrigen Bewertungsniveau, was Chancen eröffnet – insbesondere, wenn die Konjunktur wieder anzieht. Für sämtliche erfolgreiche Titel war nicht die niedrige Bewertung ausschlaggebend, sondern vielmehr die Verbesserung der Fundamentaldaten. Die Bewertung war lediglich die Grundvoraussetzung für die positive Entwicklung.

Herr Hoffmann, auch Sie verfolgen einen erfolgreichen, bewertungsorientierten Ansatz beim Investieren in deutsche Aktien, insbesondere im Bereich der Small und Mid Caps. Welche Themen beschäftigen Sie aktuell, und welche Titel verdienen Ihrer Meinung nach besondere Aufmerksamkeit?

Raik Hoffmann: Trotz bestehender geopolitischer Unsicherheiten sehen wir auch vielversprechende Rahmenbedingungen. Die neue Regierung stellt Steuererleichterungen und Bürokratieabbau in Aussicht, während das gerade erst verabschiedete Investitionsprogramm der Bundesregierung zu substanziellen Investitionen führen wird. Das dadurch mobilisierte Kapital zieht zusätzlich institutionelle Investoren an, was die Kapitalströme zunehmend zugunsten Europas und Deutschlands lenken dürfte.

Mit dem Fokus auf Unternehmen, die weiterhin auf sehr niedrigen Bewertungen gehandelt werden, habe ich in den vergangenen Monaten gezielt Positionen bei Douglas, Grenke, Jungheinrich, Norma und Sixt auf- beziehungsweise ausgebaut. Eine Erholung der europäischen Konjunktur infolge des deutschen Konjunkturpakets würde diesen Unternehmen zusätzlichen Rückenwind verleihen. Auch wenn die kommenden Quartalszahlen möglicherweise durch vorsichtige Prognosen und niedrigere Ergebnisse geprägt sein dürften, neigt die Börse dazu, vorausschauend zu handeln und solide Unternehmensentscheidungen frühzeitig zu honorieren.

Warum sollten Anleger gerade jetzt in Ihre Fonds investieren?

Martin Wirth: Grundsätzlich sollte verfügbares Kapital stets investiert sein, da Liquidität langfristig an Wert verliert – und das aus gutem Grund. Unternehmen erwirtschaften täglich Gewinne und werden somit kontinuierlich wertvoller.

Aktuell sind deutsche Aktien in vielen Fällen weiterhin günstig bewertet, wenn auch nicht mehr ausnahmslos. Eine langfristige Perspektive bietet daher attraktive Chancen. Wer hingegen versucht, den Markt zu timen, riskiert sich zu täuschen – dies zeigt sich immer wieder an den zahlreichen täglichen Nachrichten, die Fehleinschätzungen schnell in Vergessenheit geraten lassen, wie zuletzt rund um den Liberation Day. Aus diesen und den oben genannten Gründen ist der gegenwärtige Zeitpunkt optimal, um in unsere Fonds zu investieren.

Wie können (institutionelle) Investoren bei Ihnen Kapital anlegen?

Raik Hoffmann: Neben unseren Publikumsfonds, dem FPM Funds Stockpicker Germany All Cap und dem FPM Funds Stockpicker Germany Small/Mid Cap, für die auch institutionelle Aktienklassen bestehen, bieten wir unsere Aktienstrategien auch in Form von Spezialfonds und individuellen Mandaten an. So betreuen wir sowohl Privatanleger als auch institutionelle Investoren. Wir sind jederzeit offen für Gespräche und ermöglichen einen direkten und unkomplizierten Austausch mit Martin Wirth und mir.

Mehr Informationen zu den FPM Funds Stockpicker Germany:

FPM Funds Stockpicker Germany All Cap
ISIN: LU0124167924 (Anteilklasse C) / LU0850380873 (Anteilklasse I)

FPM Funds Stockpicker Germany Small/Mid Cap
ISIN: LU0207947044 (Anteilklasse C) / LU1011670111 (Anteilklasse I)

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Bei einer Anlage in einen Fonds handelt es sich um eine risikobehaftete Anlage, so dass die Anleger des Fonds einen Wertverlust bis zu einem Betrag erleiden können, der einem Totalverlust des gesamten in die Anteile an dem Fonds investierten Kapitals entspricht. Dementsprechend sollten potenzielle Anleger über eine angemessene und ausreichende Liquidität verfügen, um einen Totalverlust ihrer Anlage in den Fonds wirtschaftlich tragen zu können.

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