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Alpha durch Aktienmarktschwankung
Erscheinungsdatum:
16. Juni 2025
Im US-Aktienmarkt ist langfristige Outperformance anspruchsvoll – aber durchaus erreichbar. Der Athena Enhanced US Equity (AK S ISIN: DE000A40RCW5) kombiniert dazu eine S&P-500-Basis mit einer erprobten Optionsstrategie, die gezielt von mittleren
Marktschwankungen profitiert – bei kontrolliertem Risiko. Das Ergebnis: Ein innovativer Investmentansatz zur gezielten Steigerung der Performance gegenüber dem breiten Aktienmarkt. Mehr zur Strategie des neu gestarteten Fonds im Interview mit Axel Gauß.
Axel Gauß: Der initiale Anstoß kam von Investoren, die unsere Athena-Strategie bereits in ihren defensiven und moderaten Portfolios einsetzen und sich eine offensivere Variante gewünscht haben. Eine einfache „Hochskalierung“ oder Veränderung der Strategie, zum Beispiel durch den Verzicht auf systematische Absicherungen, kam für uns dabei nicht infrage. Die gewünschte Rendite würde man sich hierbei über ein deutlich erhöhtes Risiko in Extremszenarien erkaufen. Stattdessen wollten wir einen Zugang zu unserem Ansatz schaffen, der mehr Rendite liefert als der Athena UI, aber insbesondere auch für Anleger interessant ist, die stärker benchmarkorientiert sind. Die Kombination aus S&P 500 und Athena-Strategie als Overlay ist dafür ideal. Für uns ist das auch deswegen spannend, weil wir damit unsere bestehende Expertise nutzen – aber in einem ganz neuen Anwendungsbereich einsetzen können.
Wie genau will der Fonds den S&P 500 schlagen – und was macht ihn anders als andere Strategien, die auf Alpha setzen?
Der Fonds investiert in den S&P 500 und nutzt zusätzlich unsere Athena-Strategie als Overlay. Diese ist seit Jahren im Schwesterfonds Athena UI erfolgreich im Einsatz. Sie generiert systematisch Zusatzerträge durch den Einsatz börsengehandelter Put-Optionen. Anders als viele andere Ansätze, die versuchen, durch Markt-Timing, Faktorstrategien oder Titelauswahl den Markt zu schlagen, setzen wir also auf ein alternatives Ertragsmodell. Das macht unseren Ansatz besonders auch für Anleger interessant, die ihr US-Exposure nicht nur breiter, sondern auch stilistisch anders aufstellen wollen.
Können Sie den Aufbau und die Strategie des Fonds kurz erläutern?
Die Basis bildet ein breit gestreutes 100-Prozent-Investment in den S&P 500. Mindestens 51 Prozent des Fondsvermögens werden dazu direkt in Aktien investiert, um – falls für Investoren relevant – die steuerliche Teilfreistellung zu nutzen. Der Rest wird über Derivate abgebildet, um den Index möglichst exakt nachzubilden. Das zusätzliche Overlay – also die Athena-Strategie – wird analog zum Schwesterfonds Athena UI umgesetzt. Die Strategie folgt einem klar definierten Regelwerk und wurde eins zu eins übernommen. Der Vorteil: Wir übertragen einen etablierten, bewährten Mechanismus in einen neuen Anwendungskontext.
Der Fondsstart fiel in eine schwierige Marktphase – mitten in einen Handelskonflikt der USA mit dem Rest der Welt und den entsprechenden Reaktionen an den Märkten. Wie beurteilen Sie die Perspektive nach der Startphase?
Tatsächlich war das Timing herausfordernd. Die Marktstimmung gegenüber US-Aktien aber auch Optionsstrategien war zum Zeitpunkt der Fondsauflage eher verhalten. Diese Phasen gibt es immer wieder. Dennoch bleiben US-Aktien ein zentraler Baustein in den meisten Portfolios – strukturell wie strategisch. Die kurzfristige Entwicklung des Fonds war zum Start sicher herausfordernd, aber wir konnten zeigen, dass die Kombination aus US-Aktien und Athena-Strategie auch in der Praxis funktioniert und die erwarteten Ergebnisse liefert. Wir sehen deshalb gute Chancen, den Fonds mittelfristig als sinnvolle Ergänzung zu klassischen US-Strategien zu etablieren. Besonders wichtig für die Perspektive: Die Alpha-Komponente ist keine Blackbox, sondern seit Jahren in einem Publikumsfonds bewährt. Wir starten also in Kundengesprächen nicht bei null, sondern können auf einen belastbaren Track Record verweisen. Das schafft Vertrauen und Orientierung für potenzielle Investoren.
Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache finden Sie auf www.universal-investment.com/media/document/Anlegerrechte. Zudem weisen wir darauf hin, dass Universal Investment bei Fonds für die sie als Verwaltungsgesellschaft Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteile in anderen EU-Mitgliedstaaten getroffen hat, beschließen kann, diese gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU, insbesondere also mit Abgabe eines Pauschalangebots zum Rückkauf oder zur Rücknahme sämtlicher entsprechender Anteile, die von Anlegern in dem entsprechenden Mitgliedstaat gehalten werden, aufzuheben.