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Yale-Strategie als Vorbild: Wie Stiftungen die Kaufkraft ihrer Anlagevermögen langfristig sichern können

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Erscheinungsdatum:

24. März 2026

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Stiftungen stehen vor der Herausforderung, ihre reale Kaufkraft trotz Inflation, Marktvolatilität und politischer Risiken langfristig zu sichern. Bernhard Matthes, Leiter Asset Management der Pax-Bank für Kirche und Caritas, eine der größten christlich-nachhaltigen Banken Deutschlands, erläutert im Interview mit ChampionsNews, was US-Universitätsstiftungen wie Yale besser machen –

und wie der mehrfach ausgezeichnete Publikumsfonds BKC Treuhand Portfolio (ISIN: DE000A2H5XV2, Anteilklasse S) mit einer entsprechenden Multi-Asset-Strategie zum verlässlichen Fundament nachhaltiger Vermögenssicherung für Stiftungen werden kann.

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Bernhard Matthes, Leiter Asset Management, Pax-Bank für Kirche und Caritas
Herr Matthes, warum ist der langfristige reale Kapitalerhalt für Stiftungen heute so anspruchsvoll wie selten zuvor?

Der langfristige reale Kapitalerhalt ist zunehmend anspruchsvoll, da zahlreiche Risiken – von politischen Eingriffen über Krisen bis hin zu typischen Anlagefehlern – das Vermögen belasten können. Die größte Gefahr ist jedoch nicht nur die statistisch berechnete Inflation, sondern der noch gravierendere Verlust der realen Kaufkraft. Daher sollte das zentrale Ziel eines zeitgemäßen Stiftungsportfolios deren Erhalt sein, also nach Abzug sowohl der Verbraucherpreis- als auch der Vermögenspreisinflation. Die von Stiftungen häufig eingesetzte, traditionelle Aktien-Anleihen-Strategie kann dies kaum leisten.

Sie verweisen häufig auf Endowment-Strategien der großen US-Universitäten wie zum Beispiel Yale. Was macht diese Strategie so erfolgreich?

Das Yale-Modell erzielte in den vergangenen 20 Jahren konstant überlegene Ergebnisse mit durchschnittlich fast 11 % Rendite jährlich. Basis dieses Erfolgs ist eine weitreichende Diversifikation über viele Anlageklassen hinweg. Neben Aktien und Anleihen erhöhen insbesondere alternative Anlagen wie Immobilien, Private Equity und Rohstoffe die Widerstandsfähigkeit gegenüber inflationsbedingten Schwankungen.
Dieser Grundgedanke bleibt, selbst wenn der Yale-Ansatz nicht vollständig auf einen deutschen Multi Asset Fonds übertragbar ist, auch in diesem Rahmen gültig: Selbst in moderater Ausprägung verbessert ein gezieltes Exposure in alternativen Risikoprämien das Rendite-Risiko-Profil.

Was gilt es im Bereich der klassischen Asset-Klassen zu beachten?

Zentrales Element ist bereits bei den klassischen Asset-Klassen eine langfristige Strategie, die aktive taktische Anpassungen der Asset-Allokation erlaubt.
Bei Aktien sollten Marktstellung, Wettbewerbsvorteile und Kapitalrenditen im Vordergrund stehen. Qualitätsunternehmen mit angemessener Bewertung und verlässlichen, steigenden Dividendenzahlungen – optimalerweise oberhalb der Inflationsrate – sind die entscheidenden Faktoren für den realen Kapitalerhalt.
Im Anleihenbereich bewährt sich ein globaler Ansatz, der stabile Erträge generiert und einen gewissen Inflationsschutz bietet. Besonders attraktiv sind neben Unternehmensanleihen auch Anleihen von Ländern, deren Notenbanken der Preis-  und Währungsstabilität hohe Priorität einräumen, etwa die Schweiz oder Tschechien. Zusätzliche Chancen ergeben sich in Schwellenländern mit soliden Fundamentaldaten und attraktiven Realzinsen.

Welche Rolle spielen alternative Anlagen für ein robustes Stiftungsportfolio?

Alternative Anlagen sind von zentraler Bedeutung für die Endowment-Strategien. Hierzu gehören neben Absolut-Return-Strategien auch sogenannte Cat Bonds. Diese Versicherungen gegen Naturereignisse korrelieren kaum zu traditionellen Risiken, da das Eintreten oder Ausbleiben der versicherten Risiken weder von Märkten, Konjunktur oder geopolitischen Entwicklungen abhängt.
Während Private Equity Investments in einem deutschen Multi-Asset-Portfolio nicht darstellbar sind, bieten Instrumente, die physische Edelmetalle, insbesondere Gold, nachbilden den ultimativen Schutz vor Kaufkraftverlusten, Extremrisiken und schweren Wirtschaftskrisen und ermöglichen den Schutz von Eigentumsrechten. Allerdings sollte man auch die Nachhaltigkeitsrisiken im Blick behalten: Relevant sind vor allem die Abbau-Praktiken mit Blick auf Umwelt- und Arbeitsstandards sowie die Rückverfolgbarkeit zur Quelle.

Was bedeutet das für Stiftungen, die ihr Portfolio heute neu ausrichten wollen?

Mit einer an die Endowment-Strategie von Universitäten wie Yale angelehnten Asset-Allokation, die Alternative Anlagen berücksichtigt, lassen sich robuste und nachhaltige Stiftungsportfolios generieren, die einen tatsächlichen Erhalt der realen Kaufkraft ermöglichen können.

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©2026. Alle Rechte vorbehalten. Diese Publikation stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches dar. Anlageentscheidungen sollten nur auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsunterlagen (das Basisinformationsblatt, Verkaufsprospekt, Jahres- und Halbjahresberichte) getroffen werden, die die allein maßgeblichen Vertragsbedingungen enthalten. Historische Wertentwicklungen sind keine Garantie für eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft. Diese ist nicht prognostizierbar. Alleinige Grundlage für den Anteilerwerb sind die Verkaufsunterlagen zu den jeweiligen Investmentvermögen, die kostenlos in deutscher Sprache bei Universal Investment sowie im Internet unter www.universal-investment.com erhältlich sind.

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