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„Wir bauen aus Marktgeräuschen ein harmonisches Portfolio.“
Erscheinungsdatum:
16. September 2025
Am 29. April 2025 startete der Resonanz Jazz Multi‑Strategy mit 206 Mio. Euro. „Jazz“ nutzt eine KI-gestützte Allokation, kombiniert Multi-Manager-Expertise und bietet dabei Transparenz sowie tägliche Handelbarkeit.
Für die Investoren bedeutet dies ein traditionelle Hedgefonds-Konzept in einem regulierten und liquiden UCITS-Format - ohne dabei auf strategische Vielfalt zu verzichten.
Vincent Weber: Klassische 60/40‑Portfolios geraten zunehmend unter Druck, da viele Liquid Alternatives zu eng oder zu träge aufgestellt sind. Der Resonanz Jazz Multi-Strategy, kurz Jazz (ISINs AK I EUR DE000A40RD16 und AK S EUR DE000A40RD08), setzt auf dynamische Diversifikation über verschiedene Renditetreiber, Strategietypen und Liquiditätsquellen hinweg – und das ohne jede Stilbindung.
Was unterscheidet „Jazz“ im Kern?
Vincent Weber: Im Zentrum steht eine offene Architektur, die Quantitative Investment Strategies (QIS) mit diskretionären UCITS-Mandaten verbindet. Ergänzt wird dies durch eine aktive Allokation, die keine statische Beimischung darstellt, sondern bewusst gesteuert wird und einen klaren Governance‑Anspruch im UCITS‑Rahmen verfolgt. Auf diese Weise entsteht eine Diversifikation für institutionelle Investoren aus einer Hand.
Entsteht bei einem dachfondsähnlichen Ansatz wie „Jazz“ nicht eine doppelte Gebührenschicht?
Vincent Weber: Die Sorge ist nachvollziehbar. Unser Ziel ist deshalb eine wettbewerbsfähige All‑in‑Kostenstruktur. Dazu setzen wir auf drei Faktoren. Überall dort, wo sie nach Gebühren überzeugen, setzen wir kosteneffiziente QIS‑Bausteine ein. Darüber hinaus betreiben wir eine aktive Substitution. Das bedeutet: Allokationen in teureren Strategien in Fondshüllen nehmen wir nur dann vor, wenn ihr Netto‑Mehrwert gegenüber QIS belegbar ist. Als dritten Faktor nutzen wir im „Jazz“ eine aktive Governance aus einem Guss: ein zentraler Zugang, ein konsolidiertes Reporting und ein klarer, standardisierter Fee‑Ansatz im UCITS‑Rahmen.
Wie klingt „Jazz“ im Portfolio – können Sie das Bild der Musik aufnehmen?
Iliyan Iliev: Gern. Man kann sich das Zusammenspiel im Fonds, wie bei einem Trio vorstellen. Das Schlagzeug steht für Konvergenzstrategien, die von Preisangleichungen profitieren und gleichmäßige Erträge erzeugen. Das Klavier symbolisiert Long-Biased-Ansätze, die Trends in Aktien und Anleihen aufnehmen. Der Kontrabass schließlich verkörpert Divergenzstrategien, die von starken Marktbewegungen und Volatilität getragen sind und Stabilität geben. Zusammengenommen entsteht so ein harmonisches Klangbild, das wir fortlaufend nachstimmen – wie in einer echten Jazz-Session.
Wie wählen und steuern Sie die Bausteine?
Iliyan Iliev: Aus einem Universum von mehr als 3.500 Liquid Alternatives selektieren wir typischerweise 30 bis 40 Strategien, völlig unabhängig vom Anbieter. Da Alpha bei hochliquiden Ansätzen oft wenig persistent ist, rotieren wir diszipliniert und passen die Gewichtungen an. Diversifikation verstehen wir dabei nicht als festen Zustand, sondern als einen fortlaufenden Prozess.
Für wen ist „Jazz“ – und wie wird er genutzt?
Vincent Weber: Der Fonds richtet sich an professionelle Anleger wie Private Wealth Manager, Family Offices, Stiftungen und Institutionelle Investoren, die liquide und breit diversifizierte Alternativen suchen. Typische Einsatzszenarien sind der Ersatz von Rentenportfolios mit besonderem Fokus auf geringen Drawdowns, bei gleichzeitiger Erschließung realer Erträge, jenseits klassischer Fixed-Income-Quellen. Ebenso kann der Fonds als Core-Baustein für Liquid Alternatives dienen, um ein strukturiertes Exposure zu den jeweils attraktivsten Strategien zu erhalten, ohne sich mit der Komplexität zahlreicher Einzelbausteine befassen zu müssen.
Nun nochmal kurz zu Resonanz – wer sind Sie?
Vincent Weber: Resonanz Capital wurde 2019 in Frankfurt am Main gegründet. Wir sind ein unabhängiger, von der BaFin regulierter Investment Advisor mit rund 15 Jahren Allokationserfahrung und über 10.000 analysierten Alternative Investments. Unsere Hauptziele sind Zugang, Governance und Transparenz.
Wie sichern Sie Liquidität und Governance?
Iliyan Iliev: Wir arbeiten mit hochliquiden Instrumenten und unterziehen sie strengen Liquiditätskontrollen. Zudem stellen wir im UCITS-Rahmen eine klare Governance sicher – inklusive täglicher Handelbarkeit sowie präzise definierter Rollen von KVG und Verwahrstelle.
Ihr Fazit in einem Satz?
Vincent Weber: „Jazz“ bringt die Vielfalt eines Multi‑Manager‑Hedgefonds in eine investorenfreundliche UCITS‑Struktur: offene Architektur, aktive Allokation, tägliche Liquidität – ein Trio, das in jeder Marktphase den passenden Ton trifft.
Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache finden Sie auf www.universal-investment.com/media/document/Anlegerrechte. Zudem weisen wir darauf hin, dass Universal Investment bei Fonds für die sie als Verwaltungsgesellschaft Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteile in anderen EU-Mitgliedstaaten getroffen hat, beschließen kann, diese gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU, insbesondere also mit Abgabe eines Pauschalangebots zum Rückkauf oder zur Rücknahme sämtlicher entsprechender Anteile, die von Anlegern in dem entsprechenden Mitgliedstaat gehalten werden, aufzuheben.