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Gold – gut und stetig,
aber kurzfristig überreizt

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Erscheinungsdatum:

16. Dezember 2025

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Der Anlagestar des Jahres 2025 lautet nicht Bitcoin und noch nicht einmal Künstliche Intelligenz. Die Kryptowährung ist zwar bei ihren Fans beliebt, gewann in diesem Jahr aber „nur“ rund 4 Prozent an Wert. Besser lief es da

schon für Nvidia, dem Star der KI-Branche, mit einem starken Plus von 40 Prozent.

Ein Gastbeitrag von Manfred Hübner, Geschäftsführer, sentix GmbH

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Manfred Hübner, Geschäftsführer sentix Asset Management GmbH unter dem Haftungsdach der NFS, Hamburg
Doch die Edelmetalle haben in diesem Jahr allen anderen Anlagen den Rang abgelaufen. Gold gewann 57 Prozent, Silber gar über 76 Prozent an Wert – und Goldminen-Aktien schossen um rund 130 Prozent nach oben (Alle Angaben in US-Dollar und für den Zeitraum 1.1. – 25.11.2025). Eine gute Wertentwicklung im Jahr 2025 geht deshalb mit einer Quote in Edelmetallen oder Goldminen einher.

Kein Wunder also, dass sich inzwischen die Stimmung zu Edelmetallen gewandelt hat und viele Anleger sich für ein Investment interessieren. Doch beim Blick auf verschiedene Mischfonds-Konzepte, die in viele Asset-Klassen investieren können, spielen Gold und Silber interessanterweise oftmals nur eine geringe Rolle.

Dies gilt nicht für den sentix Risk Return -M- (ISIN: DE000A2AJHP8, AK I)). Für unseren Multi-Asset-Fonds gilt seit Jahren der Leitspruch „Gold – gut und stetig“. Hinter dieser Aussage steht eine zentrale Beobachtung: Der Goldpreis korreliert langfristig mit der Entwicklung der internationalen Staatsschulden, allen voran der US-Staatsschulden.

Seit 1975 ist die Gesamtsumme der ausstehenden Staatsschulden der USA von 500 Mio. US-Dollar auf aktuell fast 38.000 Milliarden US-Dollar gestiegen. Da mutet der Anstieg des Goldpreises von 183 US-Dollar auf aktuell rund 4.200 US-Dollar zahm an.

Dieser Zusammenhang mag vielen nicht zwingend vorkommen, was an der Erfahrung der Anleger mit Gold in den 80er- und 90er-Jahren liegen dürfte. In dieser Zeit fiel Gold über zwei Dekaden von 800 US-Dollar auf unter 300 US-Dollar im Jahr 2000 zurück. Ursächlich dafür war eine außergewöhnlich gute Wertentwicklung der Anleihenmärkte. Anfang der 80 Jahre entschied sich die US-Notenbank dazu, die hohe US-Inflation mit drastischen Zinserhöhungen zu bekämpfen.

Dieser Kampf war erfolgreich und so fielen die Zinsen über insgesamt drei Jahrzehnte – bis hin zu Null- und Negativzinsen im Nachgang der US-Finanzkrise. Bonds entwickelten sich dadurch zu einer gefragten Anlageklasse, da sie nicht nur gute Erträge lieferten, sondern oftmals auch günstige Korrelationseigenschaften zu Aktien und anderen risikotragenden Anlagen aufwiesen.

Diese positiven Eigenschaften haben die Bonds inzwischen aber weitgehend verloren. Die Inflationsraten steigen nicht zuletzt aufgrund eines zunehmenden Protektionismus, die fiskalpolitische Disziplin wurde in den meisten Industriestaaten über Bord geworfen und Trends wie die Künstliche Intelligenz werfen Fragezeichen über die Zukunftsfähigkeit vieler Unternehmen und ganzer Volkswirtschaften.

Es verwundert also nicht, dass das Interesse an Sachwertanlagen im Allgemeinen und nach Finanzanlagen ohne Kredit- und Kontrahentenrisiken kontinuierlich steigt. Die praktische Erfahrung vieler Anleger ist, dass Silber und vor allem Gold den Platz von Bonds als Anlage mit positiven Diversifikationseigenschaften eingenommen haben. Ein Multi-Asset-Portfolio kommt im Finanzmarktumfeld unserer Zeit kaum ohne eine Edelmetallbeimischung aus.

Im sentix Risk Return -M- haben wir genau deshalb in den letzten Jahren diese Asset-Klasse sehr stark gewichtet. Gold- und Silberinvestments wurden in Summe bis zu 30 Prozent am Fondsvermögen allokiert – und dadurch die Wertentwicklung des Fondspreises sehr positiv beeinflusst.

Und trotz dieses positiven strategischen Ausblicks haben wir zum zweiten Mal in diesem Jahr die Edelmetallquote im Fonds auf nahe Null abgesenkt. Der Grund hierfür ist einfach: Kurzfristig stimmt das Chance-Risiko-Verhältnis nicht mehr. Im sentix-Risikoradar, mit dessen Hilfe wir Über- und Untertreibungen von Anlageklassen messen, haben wir im Oktober mit einem Wert von -2,3 Standardabweichung eine gefährliche Überdehnung des Goldtrends festgestellt. Erst viermal zuvor haben wir eine ähnliche Konstellation wahrgenommen. Im Mittel lag der Goldpreis sechs Wochen später fast 6 Prozent tiefer.

Seit dem Risikosignal aus der sentix-Datenbank hat sich der Goldpreis auch dieses Mal um rund 10 Prozent korrigiert, sogar mehr, als im Durchschnitt zu erwarten war. Auf der Zeitachse ist die Korrektur aber noch „jung“ und die Gold-Ampel damit keineswegs schon wieder auf grün gestellt.

Mischfonds mit Edelmetallanteil, wie der sentix- Risk Return -M-, unterstreichen seit Jahren ihre hohe Attraktivität als Zinsersatzanlage. Anleger sollten aber nicht nur auf diese strategische Komponente achten, sondern auch darauf, dass das jeweilige Fondsmanagement konsequent Marktchancen und -risiken beachtet. In Form eines disziplinierten, konträren Investmentansatzes, auf Basis hochwertiger Daten wie den sentix-Sentiment- und Risikoradar-Indikatoren, bieten die sentix-Risk-Return-Fonds eine ideale Portfolioergänzung für viele Investoren.

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©2025. Alle Rechte vorbehalten. Diese Publikation stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches dar. Anlageentscheidungen sollten nur auf der Grundlage der aktuellen Verkaufsunterlagen (das Basisinformationsblatt, Verkaufsprospekt, Jahres- und Halbjahresberichte) getroffen werden, die die allein maßgeblichen Vertragsbedingungen enthalten. Historische Wertentwicklungen sind keine Garantie für eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft. Diese ist nicht prognostizierbar. Alleinige Grundlage für den Anteilerwerb sind die Verkaufsunterlagen zu den jeweiligen Investmentvermögen, die kostenlos in deutscher Sprache bei Universal Investment sowie im Internet unter www.universal-investment.com erhältlich sind.

Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache finden Sie auf www.universal-investment.com/media/document/Anlegerrechte. Zudem weisen wir darauf hin, dass Universal Investment bei Fonds für die sie als Verwaltungsgesellschaft Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteile in anderen EU-Mitgliedstaaten getroffen hat, beschließen kann, diese gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU, insbesondere also mit Abgabe eines Pauschalangebots zum Rückkauf oder zur Rücknahme sämtlicher entsprechender Anteile, die von Anlegern in dem entsprechenden Mitgliedstaat gehalten werden, aufzuheben.

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